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Teufel BT Bamster im Test – Bluetooth Lautsprecher

Der Sommer zeigt sich aktuell von seiner besten Seite und Flüsse und Seen laden herzlichst zur Erholung ein. Während man in der Sonne liegt, darf aber auf keinen Fall die passende Musik fehlen. Wir haben für Sie deshalb den Bluetooth Lautsprecher BT Bamster von Teufel einem Test unterzogen, der ideale Begleiter für Ihren nächsten Badetag. Unser Testgerät im Wert von 130 Euro wird anschließend sogar verlost.

Lieferumfang des Teufel BT Bamster

Wie vom Berliner Audiospezialisten Teufel gewohnt, wird auch der Bluetooth Lautsprecher BT Bamster in einer edlen, dezenten und ansprechenden Verpackung geliefert.

Der Lieferumfang des 130 Euro teuren Gerätes ist überschaubar, lässt aber aus unserer Sicht keine Wünsche offen. Mit von der Partie sind:

  • Der Teufel BT Bamster Bluetooth Lautsprecher (T/B/H: 4,40 cm / 30,00 cm / 5,20 cm)
  • Netzteil mit USB-Anschluss
  • Ein Mini-USB auf USB und 3,5-mm-Klinke Kabel
  • 2x Kabelklemme

Verarbeitung und Design

Das Design des Teufel BT Bamster gefällt auf Anhieb und das Aluminium-Gehäuse ist etwas futuristisch angehaucht aber gleichzeitig auch sportlich gestaltet. Was uns an dieser Stelle anfangs etwas verwirrt hat – was man auch an den Bildern sieht – ist die richtige Platzierung des Bluetooth Lautsprechers. Theoretisch ist es nämlich möglich, dass Gerät auf drei verschiedenen Seiten (mit Ausnahme der Lautsprecherseite) auf einer flachen Ebene wie beispielsweise einem Tisch zu platzieren. Bei den gezeigten Bildern stand das Gerät auf der Rückseite, also auf der Seite wo der An/Aus-Knopf und der Mini-USB-Anschluss zu finden sind. Dass dies nicht die richtige Seite war, haben wir bald bemerkt, da waren die Bilder aber leider schon fertig 🙂

Die Verarbeitung des BT Bamster lässt keine Wünsche offen. Höchste Qualität an allen Ecken und Kanten. Dieser Punkt ist uns immer besonders wichtig, da man vor allem als Nutzer von Apple Geräten dazu geneigt ist, die anderen Geräte auf deren Verarbeitung kritisch und genau zu überprüfen. Hier kann der „Teufel“ voll punkten, da die Verarbeitung stark an die Aluminium-Gehäuse der Apple MacBooks erinnert. Auch beim hin und her schwenken des Lautsprechers in der Luft sind keine Geräusche von beweglichen Bauteilen im Gehäuse zu identifizieren. Hierbei fällt jedoch das Gewicht von stolzen 590 Gramm durchaus auf, was uns jedoch nicht weiter stört. Ganz im Gegenteil: Durch das hohe Gewicht erweckt der Bluetooth Lautsprecher einen sehr hochwertigen Eindruck.

Anschlüsse

Die Anschlussvielfalt des Teufel BT Bamster ist mit genau einem Mini-USB-Steckplatz sehr beschränkt, was allerdings für einen Bluetooth-Lautsprecher nicht ungewöhnlich ist.

Was wir uns an dieser Stelle noch gewünscht hätten, wäre ein AUX-Eingang direkt am Gerät, damit man seine Musik direkt via Klinke-Stecker übertragen kann. Dies ist zwar mit dem mitgelieferten Mini-USB-Kabel auf 3,5-mm-Klinke problemlos möglich, allerdings muss man dazu immer das mitgelieferte Kabel im Handgepäck mitschleppen, falls man sich mit dem Lautsprecher mal auf Reisen begibt.

Neben dem Mini-USB-Anschluss verfügt das Gerät auf der Rückseite noch über ein Steuerelement, das zwischen den Werten BT, AUX und OFF bewegt werden kann. Letzt genannter Status sorgt für das Ausschalten des Lautsprechers. Die AUX-Stellung wird nur benötigt, falls ein Gerät über den 3,5-mm-Klinke-Stecker verbunden wird und für den normalen Betrieb wählt man als Einstellung BT.

Neben den sichtbaren Anschlüssen verfügt der Teufel BT Bamster natürlich über eine Bluetooth Schnittstelle (mit aptX-Codec), mir der man beispielsweise sein Smartphone problemlos und ohne PIN verbinden kann. Positiv sind hierbei zwei Dinge aufgefallen: Zum einen funktioniert das Pairing (die Herstellung der Verbindung zum Bluetooth Lautsprecher) sehr schnell und zum anderen ist das Gerät über Bluetooth nicht mehr sichtbar, sobald eine Verbindung aufgebaut wurde. Letzteres ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Sie mit Ihren Freunden am See sind und Musik über das Teufel BT Bamster abspielen. Solange Sie per Bluetooth verbunden sind, kann keiner Ihrer Freunde eine Verbindung zum Lautsprecher herstellen und seine eigene Musik abspielen.

Was sich im Praxistest herauskristallisiert hat, ist die geringe Reichweite des Bluetooth Signals sobald Hindernisse vom Sender (z.B. einem Smartphone) zum Empfänger (dem Teufel BT Bamster) auftreten. Befindet sich beispielsweise eine Person dazwischen, dann reduziert sich die Reichweite des Signals – wo eine fehlerlose Übertragung noch möglich ist – auf unter einen Meter. Dies ist allerdings kein Implementierungsfehler von Teufel, sondern vielmehr ein Problem der Bluetooth Verbindung an sich und sollte beim Kauf von Bluetooth Lautsprechern berücksichtigt werden.

Der große Steuerungsregler auf der Vorderseite des Gerätes hat insgesamt drei Funktionen: Durch das links oder rechts Drehen kann die Lautstärke geregelt werden. Drückt man hingegen auf den Knopf, dann wird der aktuelle Titel pausiert. Hält man den Knopf länger gedrückt (ca. 5 Sekunden), dann stellt sich der Bluetooth Lautsprecher in den Pairing-Modus und ein anderes Gerät kann via Bluetooth eine Verbindung herstellen.

Die Klangqualität des Teufel BT Bamster im Test

Wie an dieser Stelle immer erwähnt, ist die Klangqualität höchst subjektiv und auch von den persönlichen Vorlieben des Anwenders abhängig. Was uns aber gleich beim ersten Test aufgefallen ist: Das Ding macht richtig Spaß. Egal ob Electro, Klassik oder Hip-Hop. Die Höhen und Tiefen sind gut abgestimmt und auch der Bass macht für dieses Gerät eine ordentliche Figur, wobei sich Bass Liebhaber allerdings nicht zu viel versprechen sollten. Die Lautstärke ist für das 2×3 Watt getriebene BT Bamster recht gut und sorgt auch am See bei mehreren Leuten für gute Unterhaltung. Sogar für so gute Unterhaltung, dass sich die anderen Badegäste unter Umständen gestört fühlen könnten. Auffällig ist allerdings, dass das Gerät bei maximaler Lautstärke durchaus zu Verzerrungen neigt, was sich negativ auf die Klangqualität auswirkt.

Positiv ist im Datenblatt des Testgeräts der Bluetooth aptX-Codec aufgefallen. Was sich im ersten Moment etwas kompliziert anhört, ist im Grunde genommen ganz leicht zu verstehen. Unterstützt sowohl der Sender (Smartphone, Tablet, Laptop, etc.) als auch der Empfänger diesen Codec, dann werden die Musik-Dateien mit einer verlustfreien Kompression übertragen, was für „CD-Qualität“ sorgt. Im Gegensatz dazu verwenden viele andere Geräte einen verlustbehafteten Codec wie SBC, MP3 oder AAC.

Ein Wermutstropfen für alle iPhone-Besitzer: Das iOS Betriebssystem unterstütz aktuell (iOS 7.1.1) nicht den aptX-Codec, weshalb Besitzer dieser Geräte (noch) nicht in den Genuss der verlustfreien Kompression kommen. Im Gegensatz dazu kann der Codec unter Mac OS X bereits genutzt werden, was ein Blick in den Apple Bluetooth Explorer zeigt:

Akku und Freisprecheinrichtung

Im letzten Abschnitt dieses Tests werfen wir noch einen Blick auf die Akku-Leistung sowie einem weiteren Feature des Teufel BT Bamster. Die Akkuleistung wird laut Spezifikation mit 8 Stunden beziffert, was wir in unserem Test bei mittlerer Lautstärke auch gut nachvollziehen konnten. Sollten Sie allerdings dazu tendieren die maximale Lautstärke des Bluetooth Lautsprechers im Dauerbetrieb zu testen, dann reduziert sich die Akku-Laufzeit entsprechend um einige Minuten. Wir können das im Moment leider nicht genau beziffern, aber unserer Einschätzung nach zu urteilen hält der Akku dann noch etwa 7 Stunden.

Wer sich über den aktuellen Ladezustand des Akkus erkundigen möchte, der findet die Information unter iOS ganz einfach in der Statusleiste:

Wer hingegen den Teufel BT Bamster unter Mac OS X betreibt, der muss auf diese Anzeige verzichten. Auch bei Betrieb des Geräts über den AUX-Anschluss bleibt der Zustand des Akkus dem Benutzer verborgen, was wir etwas schade und als nicht sehr benutzerfreundlich empfinden. Hier hätte sich zumindest eine kleine Akkuanzeige in Form einer LED Leuchte auf der Rückseite des Lautsprechers angeboten.

Ist der Akku einmal leer, dann muss das Teil an die Steckdose. So weit, so gut! Was allerdings nicht funktioniert, ist das simultane Abspielen von Musik und das Laden des Geräts, sofern der Akku vollständig entladen war. In diesem Fall gibt das Gerät in regelmäßigen Abständen ein akustisches Warnsignal von sich, dass den leeren Akku signalisiert. Nachdem der Ton dreimal in Folge wahrgenommen werden konnte, schaltet sich das Gerät ab, obwohl es an der Steckdose hängt. Sofern man das Gerät vor der weiteren Nutzung aber 10 Minuten lädt, tritt dieses Problem nicht mehr auf.

Als Feature kann das Teufel BT Bamster noch mit einer integrierten Freisprechfunktion glänzen. Das heißt, in dem Bluetooth Lautsprecher ist noch ein Mikrofon integriert. Das Feature ist ganz nett, allerdings nicht unbedingt notwendig.

- 35,09 €
Teufel BT BAMSTER portabler Bluetooth Soundbar Schwarz
  • Mobiler Bluetooth-Stereo-Soundbar aus massivem Aluminium
  • Bluetooth-Schnittstelle (mit aptX-Codec) für kabelloses Hörvergnügen & Freisprechfunktion
  • Progressives Double Bass System für tiefen, starken Bass

Teufel BT Bamster Gewinnspiel

Als besonderes Highlight gibt es den Teufel BT Bamster im Wert von 130 Euro zu gewinnen plus einen 20 Euro Amazon-Gutschein für das Teilen dieses Beitrags. Vielen Dank an das Teufel-Team nach Berlin, welches uns das Testgerät zur Verlosung zur Verfügung gestellt hat.

Um an der Verlosung des Teufel BT Bamster Bluetooth Lautsprechers teilzunehmen, müssen Sie sich einfach in das Fenster unten (am Ende dieser paar Textzeilen) eintragen. Sobald Sie sich angemeldet haben (via Facebook oder mit Ihrer E-Mail-Adresse) können Sie verschiedene Aktionen durchführen, für welche es Punkte (insgesamt maximal 9 Punkte) gibt. Durch das Sammeln dieser Punkte erhöhen Sie Ihre Gewinnchance. Das Gewinnspiel läuft bis einschließlich 1. Juli 2014.

Update: Das Gewinnspiel ist bereits beendet.

Fazit

Der Teufel BT Bamster macht richtig Spaß und ist für uns der ideale Begleiter für einen sonnigen Ausflug in den Park oder an den See. Obwohl der Preis – wie bei Teufel üblich – mit 130 Euro doch recht hoch angesiedelt ist, konnte uns das Gerät in puncto Design, Qualität und Leistung überzeugen. Gute Leistung hat eben seinen Preis. Etwas negativ ist uns die Umsetzung das Ladevorgangs aufgefallen, hier speziell das angesprochene Problem bei entleertem Akku bei gleichzeitigem Musikgenuss und die fehlende Akkuanzeige am Gerät selbst. Auch der zusätzliche AUX-Anschluss an der Rückseite des Gerätes hätte noch gut ins Bild gepasst. Nichtsdestotrotz sind wir vom dem Bluetooth Lautsprecher Teufel BT Bamster begeistert und können eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

Veröffentlicht von Josef Seidl

Josef Seidl studiert zurzeit an der TU München Wirtschaftsinformatik (M.Sc.), arbeitet nebenbei als Freelancer und ist Gründer von Blog IT-Solutions. Er ist begeistert von Technik, schätzt performante Webseiten und IT-Sicherheit. In seiner Freizeit unternimmt er gerne Wandertouren und lässt sich von fremden Orten inspirieren. Zu finden ist er auch bei XING und privat bei Twitter.